BERLIN AT NIGHT

I'm an Alien in Berlin – Eine Hessin in Berlin

Jan-7-2011

Samsung NC10 Plus – Kurzvorstellung

Samsung NC10 Ecko Plus Netbook

Nachdem Samsung nun ein weiteres Netbook auf den Markt geworfen hat und Media Markt das Samsung NC10 Ecko Plus kurz vor Weihnachten für 269,- Euro im Angebot hatte bin ich dann doch schwach geworden. Ich spare es mir hier die einzelnen technischen Spezifikationen aufzuführen, da man diese unter der Rubrik “Technische Daten” auf der Samsung Website nachlesen kann.

Mein erster Eindruck nach einigen Tagen Nutzung ist bisher durchgehend positiv. Klar, es gibt einige Einschränkungen, aber alles in allem funktioniert das Netbook super. Die Tastatur ist gut verarbeitet. Etwas gewöhnungsbedürftig natürlich, wenn man bisher auf normalgroßen Tastaturen oder 15″-Notebooks gearbeitet hat. Das Touchpad kann mit Gesten gesteuert werden. Die Idee ist nett – das kapazitive Pad allerdings bei weitem nicht mit denen Apple (z.B. Macbook) zu vergleichen. Vermutlich liegt dies aber allem voran auch an der Größe des Touchpads. Diese fällt ziemlich klein aus und man braucht hier vermutlich noch etwas mehr Eingewöhnungszeit, als bei der Tastatur. Etwas Sorge macht mir der Ein- und Ausschalter. Dieser befindet sich an der Vorderseite des Geräts und ist auch in zugeklapptem Zustand erreichbar. Bisher bin ich noch nicht daran hängen geblieben, aber was nicht ist kann ja noch werden…

Etwas Vorsicht ist geboten bei dem Update des Treibers der Intel 3150 Grafikkarten Chipsatzes. Bei Inbetriebnahme funktioniert alles was mit dem Display zu tun hatte ohne Probleme. Nach Update auf den aktuellsten Treiber, welcher auch von der Samsung Update Software empfohlen wird, kam es bei mir zu Fehlfunktionen bei der Anzeige und die Display Helligkeit ließ sich nicht mehr regeln. Weder über die Hotkeys (Fn-Taste und Pfeiltasten), noch über die Systemsteuerung bzw. die Energieeinstellungen des Laptops. Das Problem mit der Display Helligkeit lässt sich beheben, indem man den neueren Treiber wieder deinstalliert (am besten komplett vom Rechner löschen) und dann den ursprünglichen Treiber wieder installiert. Der ursprüngliche Treiber für den Intel 3150 Chipsatz findet sich auf der Samsung Website. Vorher sollte man natürlich sicherheitshalber ein Backup anfertigen. Bei mir hat danach wieder alles ohne Probleme funktioniert.

Das Samsung NC10 Ecko Plus findet man hier bei amazon.de (Affiliate Link)

Dez-20-2010

facebook-test

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Okt-8-2009

Und täglich grüßt das Murmeltier…

Die Digitalanzeige des Weckers springt auf 6.45 Uhr. Mit der Veränderung der Ziffern beginnt ein nervtötendes Klingeln. Ein Geräusch, dass nach allem anderen klingt als: “Guten Morgen und herzlich Willkommen zu einem weiteren Tag deines Lebens”.

Mit dem Klingeln beginnt der Alltagstrott. Aufstehen, Bettmachen, Kaffee kochen, Frühstücksbrötchen, Zähneputzen und los zur Arbeit. So oder so ähnlich sieht der Tagesablauf der meisten Menschen aus. Variiert mit unterschiedlichen Aufstrichen und der ewig quälenden Frage:”Nehme ich jetzt Milch mit 3,5 % oder 1,5 % Fett?”.
Herzlich Willkommen im letzten Kapitel der Zivilisation. Ja richtig, von hier an geht’s nirgendwohin, ausser bergab.

Mit dem Klingeln des Weckers springen wir in unsere persönliche Matrix und schaffen viel zu selten uns auch nur für eine Sekunde zu befreien. Was für ein Glücksgefühl mal ganz dreist eine Stunde länger im Bett liegen zu bleiben nur um zu beweisen: “Ha, schaut her. Ich kann es noch! Ich kann mein Leben aus den Angeln heben und selbst bestimmen was ich wann tue.”.

Ja klar… Wie bescheuert.

Wie viel Kinderträume sind begraben worden unter Tonnen von Verpflichtungen und dem Zwang sich unterzuordnen. Wie oft fliegen Menschen Tausende von Kilometern nach Amerika, nach Südeuropa oder sonst wo hin anstatt die Oma in Hintertupfingen zu besuchen? Klar, in Hintertupfingen steht kein Flatiron-Building und man kann an der 5th Street Ecke Broadway keinen Starbucks Coffee trinken. Da gibt’s nur den Kuchen von gestern und Kaffee, der nach Muckefuck schmeckt.

Und dennoch kommt irgendwann eine Zeit in der sich eine Fahrt nach Hintertupfingen nicht mehr lohnt, weil es Oma nicht mehr gibt. Und dann steht man am Grab und fragt sich manchmal warum man es geschafft hat 12.000 km nach Amerika zu fliegen aber nicht 350 km mit der Bahn zu fahren.
Das blöde ist: Es gibt keinen Billigflieger, der ins Jenseits fliegt.

In diesem Sinne:

Ich wünsche uns allen den Mut und die Kraft in manchen Momenten unseres Lebens genau die Dinge zu tun, die wir auch wirklich von Herzen wollen und nicht die Dinge, die andere von uns erwarten. Allem voran aber hoffe ich für uns alle, dass neben all den Dingen des Alltags, noch genügend Raum bleibt, Zeit mit der Familie zu verbringen. Denn irgendwann sind die Tage gezählt und dann bleibt die Trauer und das Gefühl der Einsamkeit. Einsamkeit mit all den Dingen, die man gern noch gesagt hätte.
Und wenn es nur ein einfacher Satz ist wie: “Ich habe mich bei all meinen Besuchen wohl gefühlt und wünschte ich hätte öfter hier sein können…”.


In Gedenken an Alfred Gottschalk

Okt-8-2009

DER TERMIN

Der Termin

Managementfähigkeiten gewinnen zunehmend an Gewichtung im beruflichen Alltag. Im Zuge der schnellen Veränderung durch Datenkommunikation und Co. sollte immer wieder darauf geachtet werden, dass bestimmte Themen und Aufgaben nicht in Vergessenheit geraten. Das alleine ist noch keine Herausforderung. Diese tritt aber spätestens dann zu Tage, wenn es um die Forderung und Förderung einzelner Teams und Einzelpersönlichkeiten geht, bei der das Projektziel gewahrt werden muss.

Gerade im Bereich der Softwareentwicklung ist das Projektmanagement eine der Schlüsselaufgaben.
Es existieren eine vielzahl an Büchern, die sich genau mit diesen Themen beschäftigen. Jedes einzelne dieser Lehrwerke wirft mit wilden Phrasen um sich und erschlägt den Leser mit Diagrammen.

Das Buch mit dem Titel “Der Termin” geht hier völlig andere Wege und ist erfrischend anders.
Ein Roman über Projektmanagement – so lautet der Untertitel.
Was so unglaublich klingt trifft vollkommen zu.
Das Buch erzählt die Geschichte von Mr. Tompkins, der als ehemaliger Manager einer Telekommunikationsfirma von einer Werksspionin kurzerhand gekidnappt und in ein fremdes Land namens “Morovien” entführt wird. Hier beginnt Mr. Tompkins zahlreiche Managementmethoden auf den Prüfstand zu stellen, in dem er Teams unterschiedlicher Art zusammenstellt und diese mit unterschiedlichen Voraussetzungen starten lässt.
Insgesamt 18 Teams – jeweils drei für jedes Produkt, welches es zu vollenden gilt – starten in einen Wettlauf gegen die Zeit.

Das beeindruckende an diesem Buch ist nicht die Thematik, mit der er sich beschäftigt, sondern vielmehr die Art und Weise wie dies geschieht. Hier merkt man ganz schnell eines:
Didaktik ist keine simple Sache!
Wären Lehrbücher in Schulen und Universitäten in dem selben Stil verfasst worden, so hätten nicht nur eine Vielzahl (wahrscheinlich alle!) Absolventen nicht nur bessere Noten, sondern vor allem mehr Begeisterungsfähig für entsprechende Themen.

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“Der Termin” ist Pflichtlektüre für jede Person, die sich mit den Thematiken des Projektmanagements auseinander setzt; in jedem Falle ist es aber auch lesenswert für alle Personen, die auf der Suche nach einem guten Roman sind…

Okt-8-2009

KRIMI PODCAST

Wer sich für Krimis als Hörbuch und Hörspiel begeistern kann sollte sich mal den Killerclub anhören.

Zugegebener Maßen handelt es sich um ein ziemlich abgefahrenes Hörspiel in mehreren Episoden. Ohne zuviel verraten zu wollen…
In der Geschichte geht es um – der Name lässt es vermuten – einen Killerclub.

Ein berüchtigter Milliarden lädt die weltbesten Profikiller auf seine Yacht ein und verspricht demjenigen von Ihnen eine Milliarde Dollar, der den verrücktesten und abgefahrensten Mord begeht. Hierbei soll am Ende eine Internetgemeinde entscheiden, welcher Mörder es verdient hat die Millarde zu kassieren. Prädikat “besonders hörenswert” gibt es nicht nur für die fantastische Umsetzung des Hörspiels selbst, sonder auch für die Sounds und die Musik, die die Geschichte begleiten.

Besonderes Lob auch für die Verknüpfung von Hörspiel und Web 2.0-Elementen.
Wer einen Vorgeschmack erhalten möchte, der sollte dringend www.van-larven.de besuchen.

Viel Spaß!

Okt-8-2009

SCHÖNE NEUE WELT

Mobile Kommunikation in der schönsten – wenn auch absurdesten Form…
Bloggen vom Bett aus. Und zwar nicht mit dem Laptop, sondern mit dem Telefon. Ich hab mich immer gegen die Marke mit dem Apfel gewehrt, aber seitdem ich mit einem MacBook pro arbeite und ein iPhone nutze hat sich meine Meinung dann doch irgendwie geändert. Hübsch anzusehen und tatsächlich gut zum Arbeiten. Einfach einfach! Und in manchen Momenten wesentlich stabiler als andere große Betriebssystem (ja genau – das Betriebssystem!).

Gut, nach einigen hundert Zeichen hat man gut Lust das Telefon in hohem Bogen in die Ecke zu werfen. ;-)
Aber trotzdem eine nette Idee…

So, Schluss jetzt… :-)

Okt-8-2009

WEB 2.0

Web 2.0 – mit diesem Begriff verbindet mich irgendwie eine Art Hassliebe.

Nun, wie immer man dem Begriff auch gegenüber steht – Web 2.0 ist einer der am häufigsten genutzten Begriffe des Jahres 2008.
Aber was genau ist nun eigentlich Web 2.0?
Runde Ecken? Bunte Button? Header-Grafiken mit Flash gebastelt? Oder einfach nur die Möglichkeit sich über das Internet mitzuteilen?!

Ich persönlich finde den Begriff “Web 2.0″ irgendwie merkwürdig. Gut; genau genommen eigentlich eine gute Idee das Thema Internet mal wieder aufleben zu lassen und das ganze Thema irgendwie zu vermarkten. Aus Marketing-technischer Sicht macht ein Schlagwort “Web 2.0″ schon Sinn. Diejenigen, die den Begriff geprägt haben wissen ganz genau was gemeint ist und alle anderen sind zumindest beeindruckt. Klingt gut, klingt wertig. Klingt groß und beeindruckend. Alles das, was jetzt auf einmal möglich ist fällt unter Web 2.0. Alles andere irgendwie auch…
Menschen, die auf einschlägigen Internetseiten über Ihre Nachbarn herziehen. Andere, die Lobeshymnen über Ihren Bäcker an der Ecke schreiben. Und wieder andere, die einfach mal so der ganzen Welt mitteilen, was sie sich zu Weihnachten und Ostern wünschen, während sie gerade in der Karibik surfen und tauchen…

Und wieder andere wie mich, die Ihren Gedanken mit Buchstaben Ausdruck verleihen und eben diese Gedanken ins Netz stellen und sich irgendwie in keinem Moment Ihres Tuns auch nur Ansatzweise die Frage stellen, ob es auch nur einen einzigen Menschen da draußen interessiert.

Ich kann mich noch ziemlich gut an meine erste Internetseite erinnern. Damals in HTML 1.0.
Wahrscheinlich eine der schlimmsten und hässlichsten Seiten, die die Welt je gesehen hatte. Aber auch damals war’s irgendwie schon Web 2.0.
Okay, ich hatte keine runde Ecken und keen Schnickschnack. Aber es war meine Seite – meine Gedanken…

Web 2.0

Am Ende meint der Begriff genau das wovon das Internet lebt. “User generated content”.

User generated content ist das World Wide Web aber im Grunde seit Anbeginn eben dieses selbst. Das Internet war ja nichts, was fertig “gebaut” oder in den Inhaltsstrukturen fix und fertig geschaffen war. User haben das Internet von Anfang an geprägt und geformt. Erst einige wenige aufgrund der technischen und infrastrukturellen Zugangsbeschränkungen und irgendwann dann zunehmend mehr.

In manchen Momenten frage ich mich, was wir wohl alle ohne die permanent über uns befindliche Datenwolke und ohne den Zugang zum weltweiten Informations- und Datennetz nur alle machen würden. Ohne RSS-Feeds, ohne eMails, ohne Webseiten, ohne Wikis, ohne Social Networks und ohne Übersetzungsdienste…

Am Ende kann ich mir das garnicht mehr vorstellen. Ich gehöre zu der Generation die keine gedruckten Stadtpläne benötigt. Ich habe keine gedruckte Fernsehzeitung abboniert. Genau genommen bräuchte ich noch nicht ein mal einen Fernseher… Geschweige denn Videorekorder oder sowas altmodisches :-)

Ich bin gespannt was Web 3.0 bringt!
Vielleicht Lösungen für die Probleme, die das Web 2.0 gebracht hat…

PS: Und trotzdem – Ich liebe das Web!

Okt-8-2009

BERLIN CRASH

Es ist das Gefühl der Berührung.
In einer normalen Stadt geht man zu Fuß, verstehst du?!
Man berührt einander – man rempelt sich an.
In L.A. berührt dich nie jemand.
Wir sind doch immer nur hinter Metall und Glas…
Es ist die Berührung…
Und ich glaube diese Berührung fehlt uns so sehr,
dass wir miteinander kollidieren müssen um überhaupt etwas zu spüren…

L.A. Crash, 2004

Genau so scheint es manchmal in Berlin…
Ich erinnere mich noch an Zeiten, in denen man nicht immer hinter Glas zu sein schien…
Die Zeiten scheinen mittlerweile lange vorbei. Kaum noch trifft man Menschen und berührt einander. Das Einzige, was noch bleibt ist die Kollision…
Kaum noch treffen sich Menschen zwischen den Zeilen und tauschen sich wirklich aus. Vielmehr scheint jeder damit beschäftigt zu sein von sich zu erzählen – sich zu präsentieren.

Vielleicht ist genau das der Fluch der Großstadt; der Fluch Berlins…
Vielleicht sind es aber auch einfach nur Bewohner eben dieser Großstadt und deren Verhalten…

Nun…
Im Film hat irgendwie jeder seinen Teil gelernt… Auf die eine oder auf die andere Art und Weise.
Bleibt abzuwarten ob uns das auch gelingt. Bleibt abzuwarten, ob wir es schaffen einander zu berühren ohne gleich zu kollidieren – einander zwischen den Zeilen zu treffen und nicht nur in Oberflächlichkeiten zu verstricken.

Passt auf euch auf…

Okt-8-2009

GENERATION INTERNET

Generation Internet

Viele Menschen verbringen heutzutage den Großteil des Tages online.
Das “gute, alte Kaffeetrinken” ist ersetzt worden gegen Chats, Instant Messages, Social-Network-Telegramme und SMS…
Ich selbst bin ein gutes Beispiel für ein Mitglied dieser digitalen Generation. Ich verbringe tagtäglich meinen kompletten Arbeitstag im World Wide Web – und selbst nach Feierabend hänge ich oftmals noch Stunden vorm PC.
Ich bin der Inbegriff eines “Digital Natives”. Eines in das digitale Zeitalter hineingeborenen Menschen.
Aber auch als komplett vernetzter Mensch, der die Vorteile des World Wide Web nicht nur zu schätzen weiß, sondern unweigerlich darauf angewiesen ist, frage ich mich manchmal, was aus den “alten” Werten geworden ist, oder – sofern diese noch existieren – aus Ihnen wird.

Ich persönlich kann mich noch, wenn auch zunehmend schemenhaft, daran erinnern, wie es war, Briefe mit der Post zu verschicken. Und auch einen Ausweis für eine analoge Bibliothek habe ich mal besessen. Das ist zwar schon lange her, aber immerhin…

Allen, die Antworten auf die Fragen suchen

  • Wie lebt die Generation heute mit der digitalen Vernetzung?
  • Wie geht diese Generation mit Privatsphäre und persönlichen Daten um?
  • Wie denkt, wie lebt und wie arbeitet die Generation der “Digital Natives”?

sei folgendes Buch empfohlen:

Generation Internet
Autoren: John Palfrey und Urs Gasser
Verlag: Hanser Verlag


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Dieses Buch gibt Antwort auf eben diese Fragen und bietet einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen. Das Buch gehört zur Pflichtlektüre, für alle, die das Internet und deren “Einwohner” etwas besser verstehen wollen…
Für Lehrer, Eltern und Menschen, die mit und im Internet ihr Geld verdienen sowieso…